Auslagern liegt im Trend. Das kann sogar für guten Content gelten.

Der Begriff Outsourcing ist längst angewandte Praxis. Von der Steuererklärung über die Webprogrammierung bis zur Kundenakquise gibt es immer mehr Bereiche, die von Selbstständigen ausgelagert werden. Das Ziel ist klar: mehr Zeit für das Wesentliche freihalten.

Doch was ist das Wesentliche? Ist es wirklich nur das Abarbeiten und Umsetzen von Kundenaufträgen? Oder gibt es auch andere Bereiche, beispielsweise das Marketing, das zu den wesentlichen Aufgaben zählt? Manche Marketingaufgaben werden auch ausgelagert. Unter anderem Newsletterversendungen und andere Onlinekampagnen. Aber was ist mit der Königsdisziplin, dem Content Marketing? Content Marketing ist die wahrscheinlich zeitaufwendigste Tätigkeit der Werbung. Neben der Zeit ist es aber auch fehlende Schreiblust, durch die diese Werbeform sträflich vernachlässigt wird.

Inhalte mit Mehrwert machen beliebt

Aber jetzt nochmal von vorne: Was bedeutet überhaupt Content Marketing? Content steht für Inhalt. Content Marketing steht also für inhaltsbezogene Werbung. Die Idee dahinter ist, dass Werbeinformationen besser ankommen, wenn sie mit  Inhalten ergänzt werden, die für den Empfänger einen Nutzen bieten. Wenn man so will, ist eine Zeitung das Paradebeispiel für Content Marketing. Die Leser kaufen die Zeitung wegen den redaktionellen Berichten – und konsumieren darin aber auch Werbung. Stellen Sie sich eine Zeitung vor, die nur aus Inseraten besteht. Wie viele Leser hätte dieses Blatt wohl? Viele Selbstständige produzieren aber genau solche Medien:
Webseiten, Newsletter, Xing-Profile, Folder, Fanseiten, Blogs und Broschüren, in denen fast ausschließlich Angebotsinformationen zu finden sind. Das fällt nicht unter Content Marketing, da diese Infos nur dann einen Nutzen bieten, wenn man sich bereits für einen Kauf entschieden hat. Und selbst dann würde man solche Inhalte als langweilig betrachten und dort bald nicht mehr kaufen.

Content ist das, was im Restaurant das Ambiente ist

Denken Sie auch an Geschäfte oder Restaurants. Ohne Ambiente, Stil und Atmosphäre wären die Anbieter chancenlos. Denn nur wegen dem Produkt an sich geht man nirgernds hinein. Es geht immer auch um das Rundherum. Und mit einem guten Content, erzeugt man ein „Rundherum“, das einen interessant und begehrlich macht. Vor allem selbstständige Trainer stehen vor der Herausforderung, dass sie einen guten Content brauchen. Das ist für sie der Schlüssel, dass man über sie positiv spricht, selbst wenn man noch kein Kunde ist. Und das erzeugt Bekanntheit und Image. Ohne Content Marketing sind Trainer von begeisterten Kunden abhängig, die einen empfehlen. Das ist natürlich wichtig, aber darauf angewiesen sollte man nicht sein.

Nun stehen Trainer meistens vor zwei Problemen: Erstens, keine Zeit. Und zweitens, keine Muße jede Woche etwas zu schreiben. Für Trainer wäre im Bereich Content Marketing die Königsdisziplin eine eigene Zeitungskolumne. Wie wäre das, jede Woche eine Kolumne in einer Zeitung zu veröffentlichen, dafür bezahlt zu werden und diese Texte auch in eigenen Kanälen, wie Xing, Facebook, Webseite etc., zu verwenden?

Von Profis lernen

Ein Blick nach Österreich zeigt, dass dies möglich ist: Michael Altenhofer ist Coach und Trainer für mentale Stärke und veröffentlicht seit zwei Jahren jeden Sonntag in einer großen öst. Tageszeitung eine Kolumne. Darin werden Alltagsprobleme der Menschen thematisiert und Lösungsideen angeboten. Eine Kolumne ist meist nicht länger als 230 Wörter. Nach eigenen Angaben ist fast jede Anfrage für ein Coaching oder Training auf eine seiner Kolumnen zurückzuführen. Zusätzlich verwendet Michael Altenhofer diese Texte auch für seine Facebook-Fanseite und für seinen Newsletter, in dem Seminare mit ihm beworben werden. Altenhofer: „Seit wir diese Texte immer als Einleitung im Newsletter platzieren, gibt es kaum noch Abmeldungen vom NL und es werden viel mehr Seminaranmeldungen durch den NL generiert. Den Titel der Kolumne schreiben wir in den Betreff, das hat die Öffnungsrate enorm gesteigert.“ Aber auch in der Kundenakquise finden diese Texte Verwendung: „Wenn ich einem Unternehmen einen Vortrag zum Thema mentale Stärke anbiete, sende ich immer ein bis zwei witzige Kolumnen mit, in denen inhaltlich der Arbeitsalltag behandelt wird. Das ist ein sehr leichter Weg, positiven Zuspruch vom potenziellen Kunden zu erhalten.“

Die Angst vorm weißen Blatt Papier ist Geschichte

Auf dieses Konzept aufmerksam wurde auch Wolfgang Fasching. Der österreichische Extremsportler gilt als einer der gefragtesten Vortragenden zu den Themen Motivation und mentale Stärke. Mit rund hundert Vorträgen pro Jahr und vielen anderen Verpflichtungen als Testimonial fehlt ihm freilich auch die Zeit, um selbst regelmäßig guten Content zu produzieren. Deshalb holte er bei Michael Altenhofer die Nutzungsrechte dafür ein, ergänzte die Inhalte mit Beispielen aus dem Sport und platzierte diese Texte in seinem Newsletter, auf seiner Webseite und in seiner Facebook-Fanseite.

Auch die Wirtschaftskammer (Pendant zur IHK) und andere Unternehmen haben diese Texte adaptiert und als eigene Kolumne in diversen Mitgliederzeitschriften veröffentlicht.

Damit der Ablauf professionalisiert werden kann, wurde unlängst mit KOLUMNIUM eine Plattform ins Leben gerufen, auf der Trainer und Coaches aus Deutschland passende Kolumnentexte auswählen und die Nutzungsrechte gleich direkt erwerben können.

Informieren Sie noch oder berühren Sie schon?

Bei den Lesern besonders beliebt ist zum Beispiel dieser Text, in dem es um unsere alltäglichen Beurteilungen geht und hat den Titel: Bleiben Sie fair in Ihren Beurteilungen.

„Lösen Sie Ihre Knoten“ beinhaltet eine indirekte Aufforderung, im Bereich Persönlichkeitsentwicklung etwas zu unternehmen und ist daher zur Kundengewinnung bestens geeignet.

Für diesen Bericht wurde uns übrigens der Promotioncode kolumnium1textfree zur Verfügung gestellt. Damit können Sie einen Text nach Wahl gratis downloaden, uneingeschränkt verbreiten und natürlich auch bearbeiten. Ein Jahrespaket mit Texten ist bereits ab 39,- Euro erhältlich.

Derzeit stehen rund 100 Texte zur Auswahl. Jede Woche erscheint ein neuer. Zusätzlich kann man auch einen Unique-Content in Auftrag geben.

Nicht selten fühlt man sich von diesen Texten persönlich abgeholt und berührt. Daraus resultiert vermutlich auch der Slogan: Positiven Zuspruch generieren, indem Sie berühren statt nur informieren.

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