Die Top Lernen und Arbeiten 2.0 Trends 2015

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Im Rahmen der WebConference „Lernen und Arbeiten 2.0“ durfte ich in rund 45 Minuten einige Trends vorstellen, die ich derzeit auf HR zukommen sehe. Folgend nur eine kleine Auswahl, aber lesen Sie selbst.

 

Trend 1:  Enterprise 2.0

Na klar, denken Sie sicherlich, dass musste ja kommen. Ja, aber auch für HR? Die Wirklichkeit sieht leider da etwas anders aus. Das Thema hat sich nämlich erst die IT geschnappt bzw. wurde es denen oftmals „aufgedrückt“, bis Marketing festgestellt hat „Oh, da wird ja kommuniziert. Also eigentlich unser Thema“.  Doch was heißt eigentlich „Enterprise 2.0“? Einfach gesagt: Unternehmen 2.0. Soll heißen: die Firma wandelt sich von 1.0 (analog) auf 2.0 (digital) und damit gehen jede Menge HR-Themen einher. Im Besonderen das Thema „Kulturwandel“. Denn eigentlich reden wir hier über die „Digitale Transformation“ des Unternehmens.

Meine Empfehlung: HR ist hier im Driverseat und holt alle Beteiligten (IT, Marketing, Betriebsrat, Fachabteilungen etc.)  in´s Boot. Dann geht es auch voran – sofern die Unternehmensleitung proaktiv dahinter steht. Sonst sollten Sie das Thema (ersteinmal) gar nicht anfassen….

 

Trend 2: Video

Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Und wie sind  Sie aus HR-Sicht dort vertreten? Und was ist mit Vimeo, Vine, jobclipr? Noch nie was von gehört? Dann wird´s höchste Zeit, dass Sie sich damit beschäftigen. Denn dort wird gesucht und gefunden. Auch – und zunehmend – im Recruiting- und Weiterbildungsbereich. Z.B. auf jobclipr können Sie nicht nur Arbeitgeber ihr Employer Branding Video einstellen, sondern hier präsentieren sich u.a. mit einem Video auch Personen, die konkret oder latent auf Jobsuche sind.

 

Trend 3: Active Sourcing

Raus aus der Komfortzone und rein in den „War of Talents“.  Doch bitte überlegt, sonst geht´s nach hinten los und kann schnell peinlich werden. Haben Sie (erst) ein Denk- und (dann) ein Handlungsmodell? Nein. Sollten Sie aber. Haben Sie eine Recruitingstrategie 2.0? Nein? Sollten Sie  aber. Warum? Ihre zukünftigen Mitarbeiter werden zu einem großen Teil nur noch per Internet zu rekrutieren sein, da diese sich dort aufhalten. Und da rede ich nicht nur von XING, Facebook, LinkedIn, twitter etc., sondern von Landes – und Branchenspezifischen Netzwerken. Kennen Sie alle? Nein?

Also, dann mal los…

 

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